Welpen
Jetzt ist es auch amtlich bestätigt – unsere Ginger bekommt erstmals Junge. Am 12. Mai 2011 soll es soweit sein und bis dahin ist noch einiges zu tun. Urlaub einteilen, Kinderzimmer einrichten, Wurfbox aufbauen, Arzt und Hebamme bestellen und natürlich braucht unser Mädel jetzt wahnsinnig viel Zuwendung. Bis ca. eine Woche vor und ab ca. 3 Wochen nach der Geburt freuen wir uns über Besuch von Interessenten. Dazwischen werden wir immer wieder mal aktuelle Bilder der kleinen Wauzis auf die Homepage stellen.
Sonst noch was?! Ach ja, wer einen “billigen” Hund sucht, ist bei uns falsch. Warum die Hunde kosten was sie kosten und warum es ihnen das Wert sein sollte, lesen sie auf den Seiten unseres Verbands M.P.R.V.
Noch was?! Ach ja, der hübsche Kerl heisst Michel vom kahlen Asten und ist der Papa…

…von seiner Ausdauer und Mops-Power konnten wir uns übrigens 2 Tage lang live
überzeugen.
Wer bin ich?!
Also… Aller Anfang ist ja schwer, aber…
technisch gesehen bin ich ein MPRV-Mops.
Unser Verband, also der MPRV, regelt die Zucht meiner Rasse
und zwar in einer Art und Weise in der Gesundheit
weit, weit über dem Profit liegt.
Davon hab auch ich profitiert.
Wenn es um Schnelligkeit und um Ausdauer geht,
bin ich meinen Artgenossen – auch einigen
Nicht-Möpsen – oft mal voraus.
Vom Wesen her bin ich ohnedies ein Traum…
jedenfalls finde ich das…
und vor allem meine MA♥MA!
Neben meiner MA♥MA und mir leben noch
meine – als Kampfhund verschriene – Nicht-Mops-Schwester Kimmy,
eine Katze namens Diego
und deren Bezugsbetreuer in der Wohnung von mir…
und meiner MA♥MA.
Dass diese ungewöhnliche Patchwork-Familie so reibungslos funktioniert
liegt natürlich an mir. Mit großen, kleinen und ganz kleinen Menschen, mit
großen und kleinen Hunden, mit dicken und dünnen Katzen, mit Pferd, Kuh,
Esel, Hase, Igel, Huhn, Maus… ich versteh mich mit allen.
Alles was kleiner ist, fresse ich allerdings auf.
Meine MA♥MA kümmert sich schon um mein Idealgewicht.
Sie meint dass ist bei mir das schwierigste an der ganzen Hundehaltung.
Aber im Ernst: Wenn du dir einen Hund, egal ob einen Mops oder Nicht-Mops anschaffen willst, musst du dir vorher über die Konsequenzen klar werden.
Möpse und andere kleinere Hunde vertragen vielleicht die eine oder andere Knudellei mehr, brauchen vielleicht sogar die eine oder andere Schmuse-Einheit, aber…
wir sind Hunde.
Heisst: Wir brauchen auch Beschäftigung und wir brauchen auch Auslauf.
Einen von meinen Welpen bekommst du sowieso nur, wenn meine MA♥MA und
Kimmys Bezugsbetreuer das gutheissen. D.h. von dem her, mache ich mir da überhaupt keine Sorgen.
Anfang bis Mitte 2011 soll es soweit sein, dann bin ich selbst MA♥MA.
Ein Besuch bei uns ist absolut erwünscht.
Das was erstmal, ich halt euch am laufenden. Muss jetzt raus powerwalken.
Gute Nacht.
Ginger
Mops
Wesen
Der Mops ist ein ausgeglichener immer zu Späßen aufgelegter Hund, der sich dem Temperament seines Besitzers vollkommen anpasst. Seine Reizschwelle (so er denn überhaupt eine hat) liegt äußerst hoch, so dass Aggression, Bösartigkeit oder Streitigkeiten mit Artgenossen praktisch nicht vorkommen. Er ist ohne Probleme mit anderen Hunden, Katzen und sonstigem Getier zusammen zu halten. Auch für Kinder ist er ein immer spielbereiter Kamerad, der auch mal einen Knuff ohne weiteres wegsteckt. Wind und Wetter machen ihm nichts aus, lediglich bei großen Anstrengungen und hohen Temperaturen muß er aufgrund seiner kurzen Nase kapitulieren.
Besonders der junge Mops hat ein ungeheures Temperament, und scheint vor Energie fast zu platzen. Er braucht eine konsequente Erziehung, weil er immer wieder versuchen wird durch irgendwelche Clownereien von Erziehungsmaßnahmen abzulenken. Der Mops hat ein sehr scharfes Gespür dafür, wie Ernst dem Besitzer ein Befehl ist, und je nachdem wird er sich bedächtig bis überhaupt nicht an eine entsprechende Anordnung halten.
Der Mops möchte von seinem Besitzer ernstgenommen und als Partner respektiert werden, dann wird er sich auch mit all seinem Vermögen bemühen, es seinem Herren recht zu machen.
Die vom Standard geforderte Kompaktheit wurde früher oftmals falsch interpretiert, und anstatt der Kompaktheit durch entsprechende Bemuskelung sah man häufig dicke und überfütterte Möpse im Ausstellungsring. Da diese Tiere auch noch prämiert wurden und somit verstärkt in die Zucht gelangten, hat man die Zuchtauslese in Richtung
“guter Fresser” gefördert. Dies ist heute auch noch zu spüren und man muss ein Auge auf die richtige Futterauswahl und -menge haben, denn der Mops hört bestimmt nicht auf zu fressen solange die Schüssel noch voll ist.
Durch seine ständig gute Laune erobert er schnell die Herzen der Zweibeiner. Er kennt gegenüber anderen Tieren (von Ameise bis Zebra) und Menschen keinerlei Aggression, ist zu allen aufgeschlossen und besticht durch seine Freundlichkeit.
Seine Familie ist sein ein und alles, er will überall dabei sein und mitmischen. Der Mops wird oft als “kleiner, dicker Hund” gesehen, der nur röchelnd auf dem Sofa liegt. Falsch, er ist keineswegs faul, er strotzt vor Energie und hält locker einen langen Spaziergang aus!
Der Mops ist der ideale Familienhund, nur sollte man sich klar sein, dass man einen Hund für viele Jahre anschafft. Möpse können alt werden und sie vertragen einen Besitzerwechsel schlecht.
Er ist nicht dumm, er kann manchmal etwas stur sein. Aber über seinen Spieltrieb und seine Fresslust lässt er sich wunderbar erziehen. Man braucht natürlich die gleiche Konsequenz wie bei jeder anderen Hunderasse. Der Mops kann jederzeit eine Hundeschule besuchen und seine Begleithundeprüfung ablegen. Ich kenne einige Möpse, die es geschafft haben. Er kann ebenso Agility machen, sicherlich nicht als Leistungssport, aber zum Vergnügen jederzeit. Er kann ohne Probleme auch längere Spaziergänge bewältigen. Aber er ist sicher kein Hund für Leute die täglich 20 km mit dem Fahrrad fahren oder joggen und dafür einen Begleiter suchen.
Durch seine sanfte Natur und Spielfreudigkeit ist er auch ein idealer Kinderhund. Da er Kinder auch nicht beißen würde, wenn sie ihn grober anfassen, soll man den Kindern auf jeden Fall klarmachen, dass es sich um ein lebendes Wesen handelt und nicht um ein Stofftier. Wird er von Kindern nur herumgezerrt und findet keine Ruhe, so wird auch ein Mops ein verängstigter, scheuer Hund werden.
Er ist ebenfall ein guter Begleiter für einen älteren Menschen durch sein ausgeglichenes Wesen und seiner Anhänglichkeit. Auch sein nicht übertriebener Bewegungsdrang kommt älteren Menschen entgegen.
Zusammengefasst ist der Mops ein kleiner, lebhafter, liebenswürdiger Hausgenosse. Ohne Aggressionen, anhänglich, klug , aber etwas dickköpfig. Er neigt zur Fettleibigkeit und ist fürchterlich gefräßig, wo man durch konsequente Fütterung und entsprechende Bewegung eingreifen kann. Er ist immer gut gelaunt und bringt einen immer wieder zum Lachen.

